Montag, 11. September 2023

getrocknete Feigen & Konfitüre

 

Unser Feigenbaum trägt wie jedes Jahr viele leckere Früchte. Zum Glück sind nicht alle Feigen gleichzeitig reif.

Vergangene Woche konnte ich wieder eine Schüssel voll ernten und trocknen.

Das ging ganz leicht. Ich schnitt den Stielansatz weg und viertelte die Feigen. Anschliessend trocknete  ich sie im  Dörrex bei 70° C. Dies kann zwischen 15 - 30 Stunden dauern.

Ich mag Trockenfrüchte total gerne als kleiner Snack für Zwischendurch.


Am Sonntag war bereits die nächste Ladung Feigen reif. Ich habe 3kg Feigen zu leckerer Konfitüre verarbeitet. Das waren also bei einem Gewicht von ca. 50g pro Feige mindestens 60 Stück. Ich staune immer wieder, wie viele Früchte so ein Baum erzeugen kann. Total waren es fast 4 Liter die ich in kleine Gläser abgefüllt habe.

Die Konfitüre kochte ich aus folgenden Zutaten:

3000g frische Feigen, 1875g Zucker, 10g Zitronensäure, und nachdem ich etwas probiert hatte und mir die Konfi noch etwas zu süss war, habe ich noch den Saft einer halben Zitrone hinzugefügt. Danach liess ich das ganze ca. 1 Stunde auf kleiner Stufe leicht köcheln. Nun finde ich die Feigen-Konfi total lecker.

Das waren noch aber längst nicht alle Feigen, es hängen noch immer einige am Baum. Da werde ich dann bestimmt diese Woche nochmals trocknen oder Konfitüre daraus kochen.

Habt ihr auch Feigen im Garten?

Was macht ihr leckeres daraus?

Herzliche Grüsse aus meinem kleinen Paradies.

Esther





Mittwoch, 6. September 2023

Feigenwähe



Mögt ihr Feigen auch so gerne? Ich mag sie am liebsten frisch direkt vom Baum. Heute habe ich mal was ausprobiert. Eine Dinkelwähe mit frischen Feigen. Ein einfaches und schnelles Rezept. Ihr braucht:

1 runder Dinkelkuchenteig
100 g Crème freche
1 EL Zucker
etwas gemahlene Bourbon Vanille
2-3 EL gemahlene Mandeln
ca. 6 frische Feigen

Den Kuchenteig mit dem Backpapier in die Form legen und mit der Gabel den Boden einstechen. Crème freche mit 1 EL Zucker und etwas Bourbon Vanille vermischen und auf den Teig streichen. Den Rand umklappen (mir gefällts so optisch besser, muss aber nicht sein) ;o)  nun die gemahlenen Mandeln über den Crème freche streuen. Die Feigen je nach Wunsche schneiden und darüber verteilen.

Nachtrag: für etwas mehr süsse vor dem Backen noch etwas Zucker über die Feigen streuen

Für ca. 30-35 min in der unteren Ofenhälfte bei 220° C backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Guten Appetit


Herzliche Grüsse
Esther




Samstag, 26. August 2023

Eingewecktes



Diese Woche konnte ich 8 mittelgrosse Randen aus unserem Gemüsegarten ernten. Ein paar kleinere habe ich noch stehen lassen. Mit etwas Glück werden auch sie noch etwas grösser.

Wie ich Randen einwecke, könnt ihr gerne hier nachlesen.


Um nicht alles von Hand schneiden zu müssen, gibt es in unserer Küche schon länger  ein Gemüseschneider-Set. Da sind die 8 Randen in wenigen Minuten zu gleichmässigen Würfeln verarbeitet. Echt ganz schön praktisch.


Und weil ich den grossen Weckautomaten nicht nur für die 9 kleinen Gläser vom Keller hole, habe ich gleich noch Gurken und Zucchini gekauft.

❤


Für die Zucchini süss/sauer/scharf habe ich folgenden Sud hergestellt:

500ml Kräuterweinessig
500ml Wasser
125 Rohrzucker
1,5 El Salz
1 Tl Chilisalz
etwas Ingwer gerieben

Pro Glas kam noch folgendes dazu: ein paar geschnittene Zwiebelringe, etwas Curry, Senfsamen und Pfeffer.

❤




Die Gurken habe ich geschält, halbiert und in ca. 5mm Stücke geschnitten, mit etwas Salz bestreut und ca. 2 Stunden ziehen gelassen. Anschliessend in einem Sieb abgespült.

Hier habe ich das gleiche Sud-Rezept wie bei den Randen verwendet.

Pro Glas habe ich noch Zwiebelringe, Senfsamen und Pfeffer hinzugefügt.


❤

Folgendes habe ich eingeweckt:

9 Gläser 220ml mit Randen
7 Gläser 220ml mit Zucchini süss/sauer/scharf
8 Gläser 370ml mit Gurken

Ich weiss, das ist jetzt nicht besonders viel, manche von euch machen da eher 20 - 40 Stück oder noch mehr. Ich mache meistens kleinere Mengen in mehreren Etappen. 

Möchte im Herbst nochmals ein Ladung einwecken. Vielleicht sogar nochmals mit eigenen Randen?
Habe heute neben anderem Gemüse auch nochmals 18 Randen-Setzlinge gepflanzt. Ich hoffe das wird noch was. Ansonsten kaufe ich dann einfach ein paar Kilo auf dem Gemüsemarkt ;o)


Wünsche euch ein gemütliches Wochenende

Herzliche Grüsse

Esther








Mittwoch, 9. August 2023

Schmales Kräuterbeet


Kräuterbeet beim Sitzplatz 60 x 350cm

Bis zu diesem Frühling, wurde dieses Beet zu einem grossen Teil von der Marokkanischen Minze bedeckt. Nun wollte ich aber eine grössere Vielfalt in diesem Beet und ich habe meine Lieblingsminze in einen eingegrabenen Topf verbannt. Dazu nahm ich einen alten Mörteleimer und habe unten den Boden weggeschnitten. Der Topf schaut noch ca. 5cm aus der Erde raus. Damit man ihn nicht sieht, habe ich einfach einen Kranz auf den Rand gelegt. Rundherum verdecken diverse Pflanzen und Steine den schwarzen Eimer.


Dieses Beet bekommt ab Mittag bis Abends volle Sonne. Also perfekt, für sonnenliebende Kräuter. Befüllt habe ich es mit einem Gemisch aus Erde, Sand und Splitt und einigen grösseren Steinen sowie diversem Totholz.


Zur Zeit blüht in einem wunderschönen blau/lila die rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia).


Die Bergminze (Calamintha nepeta 'Blue Cloud') wird von vielen Mini-Wildbienen ca. 5-7mm besucht. 


Der Strauchbasilikum blüht ebenfalls. Vom Sommer bis Spät in den Herbst hinein wird er sehr oft  von Bienen besucht.


Auch die Schafgarbe wird sehr gerne von allerlei Insekten besucht. Ich mag diese weissen kleinen Blüten, und auch das zarte grün finde ich total schön.


In der Nische überm Beet steht ein Topf mit Kreta-Majoran und einem Teppich-Sedum. Die Eule steht schon lange in diesem Topf. Sie ist innen Hohl und wird schon seit einigen Jahren von Ameisen bewohnt.


Beim Kreta-Majoran gefallen mir die silbrig behaarten Blätter und ganz besonders die hopfenartigen Blüten.


Nicht mehr lange und auch der Ananas-Salbei schmückt sich mit seinen wunderschönen roten Blüten.


Über dem Kräuterbeet wächst noch ein Tellerpfirsich 'PlatiforOne', und die Weintraube 'Birstaler Muskat'.


So, nun versuche ich hier mal alle Pflanzen im Beet zu notieren. 

Einjährige: rotes Perilla, Strauchbasilikum

Mehrjährig: Ananas-Salbei, Bergminze (Calamitha nepeta 'Blue Cloud'), Fetthenne, Kreta-Majoran, Marokkanische Minze, Orangerotes Habichtskraut, rundblättrige Glockenblume (campanula rotundifolia), Salbei tricolor, Schafgarbe, Schnittlauch, Steppensalbei,  Thymian, Wiesenmargerite, Zartes Federgras (stipa tenuissima)


Herzliche Grüsse aus unserem Garten
Esther

Verlinkt beim Gartenglück von Loretta und Wolfgang






Sonntag, 18. Juni 2023

Die 5 Rosen in unserem Garten

Foto von Mai 2023

Wiesenknöterich mit Rosa majalis
Die letzte Rose die in unseren Garten einzog, war die Zimt-Rose Rosa majalis. Das war im letzten Jahr. Ich habe sie nicht nur nach der Farbe der Blüten ausgesucht, sondern hauptsächlich auch wegen den Standort-Ansprüchen. Im Rosenkatalog steht, dass sie kurzzeitige Überschwemmungen verträgt. Das ist zwar bei uns nicht der Fall. Der Boden dort ist aber meistens eher feucht. Nun steht sie also bereits seit einem Jahr da, und soll wenn möglich, gerne noch das Abfallhäuschen vom Mehrfamilienhaus nebenan etwas  kaschieren.
Ich finde das pink der Zimt-Rose einfach wunderschön. Als eine der Begleitpflanzen habe ich Wiesenknöterich dazu gepflanzt. Dieser mag ja auch eher feuchte Böden. Mir gefällt das ganze farblich total gut, mit den rosa Blütenkerzen zu den pinken Rosenblüten.


❤


folgende Fotos sind vom Juni 2023























Rosa canina
Als allererste Rose in unserem kleinen Paradies, habe ich vor ca. 10 Jahren die Rosa canina gepflanzt. Diese Einheimische Wildrose, wird auch Hundsrose genannt. Dank ihren vielen Stacheln ist sie ein hervorragendes Vogelschutzgehölz. Sie wächst als hoher, bogig überhängender Strauch bei uns in der linken Vorgarten Ecke. Sie ist immer die erste Rose in unserem Garten, welche zu blühen anfängt. Von dieser Rose ernte ich im Spätherbst gerne ein paar Hagebutten, die sind so richtig schön gross.  Die Vögel in unserem Garten mögen lieber die kleineren Hagebutten, nämlich die von der...


❤



Rose Seagull
Diese robuste, stark duftende, Kletterrose wächst bei uns an einem Rosenbogen. Durch diesen hindurch kommt, wer statt zur Haustüre spaziert, links in den Vorgarten abbiegt.


Diese Rose wird von zahlreichen Bienen, Hummeln und Co. besucht. Hier habe ich Abends fotografiert, da waren die Tierchen wohl schon am schlafen. 


Tagsüber summt und brummt es hier jeweils meeega stark. Hier ist es immer schön, sich auf die Bank zu setzen, um den Duft und das summen zu geniessen.

❤


Rose veilchenblau
Ein grosses Insektenmagnet ist auch die kräftig wachsende Kletterrose Veilchenblau. Sie duftet ganz wundervoll und wächst an einem Bogen neben der Garage. Wenn ich sie nicht zwischendurch mal etwas zurückschneiden würde, hätte sie schon längst das Garagendach erobert. 


Dies würde bestimmt ganz wundervoll wild-romantisch ausschauen. Da wir hier aber das Dachwasser in einer 300 Liter Regentonne und einem 640 Liter Tank sammlen, dachte ich, es wäre nicht ganz so praktisch. Denn dann müsste bestimmt die Dachrinne öfters von Laub und Co. befreit werden.

❤


Ghislaine de Féligonde
Diese Rambler-Rose mit leichtem Duft wächst seit ca. 2 Jahren in unserem Garten. Ich habe die mal in einer Gartenzeitschrift gesehen und mich gleich in die wunderschönen, mehrfarbigen Blüten verliebt.

Die frischen Blüten sind lachs- bis apricotfarben, wechslen mit der Zeit dann ins creme-weiss. Das kann man hier auf dem Foto ganz wunderbar sehen. Die Ghislaine de Féligonde ist die einzige Rose in unserem Garten, die öfterblühend ist. Nämlich von Mai bis September.

Mein Plan für diese Rose, sie darf die Hainbuche erobern. Hier sollte eigentlich demnächst ein Hainbuchenbogen entstehen. Muss die zwei einzelnen Hainbuchen einfach noch schneiden und über dem Weg zusammenwachsen lassen.

Habt ihr auch Rosen im Garten?

Herzliche Grüsse
Esther


Verlinkt beim Gartenglück von Loretta und Wolfgang





Freitag, 9. Juni 2023

Schwalbenschwanz

Mein Gartenglück von dieser Woche.



Das aller erste Mal in unserem Garten flatterte diese Woche ein Schwalbenschwanz herum. Das freut mein Insektenliebendes Herz sehr 
❤

Am besten gefiel es ihm auf der roten Spornblume. Wie gut, dass davon mehrere verteilt in unserem Garten wachsen.




Herzliche Grüsse aus unserem kleinen Insekten-Paradies
Esther

 

Sonntag, 4. Juni 2023

Salvia officinalis "Nazareth" steht in voller Blüte

Es blüht gerade so vieles und ich möchte am liebsten alles fotografisch festhalten.


Der Marzipan-Salbei Salvia officinalis "Nazareth" lockt mit seinen blauvioletten Blüten zahlreiche Bienen an. Es summt und brummt rundherum.


Wie der Name schon sagt, duften die Blätter beim zerreiben herrlich nach Marzipan. Auch vor und nach der Blüte sieht dieser Salbei mit den länglich, silbergrauen Blättern sehr schön aus. 


Hier, vor dem Sandstein-Hochbeet wächst die rote Spornblume (Centranthus ruber). Diese wird jedes Jahr vom Taubenschwänzchen besucht. Leider konnte ich es bis jetzt noch nie fotografieren. Da fehlt mir wohl noch etwas die Geduld.
 Im Hintergrund nochmals der Marzipan-Salbei. Dieser ist ja nur bedingt winterhart. Bei uns wächst er darum seit vielen Jahren schon im Sandstein-Hochbeet. Dieses ist hauptsächlich mit Schotter und Kies gefüllt. So ist die Pflanze gut vor Staunässe geschützt.


Seit letztem Jahr wächst auch die Jungfer im Grünen (Nigella damascena) hier im Hochbeet. Sie ist einjährig samt sich aber zuverlässig selber aus.


Zur Sicherheit werde ich im Herbst einige getrocknete Samenkapseln aufbewahren. Falls ich sie doch noch an anderen Stellen im Garten aussäen oder ein paar Samen verschenken möchte. Eine wunderschöne Pflanze. Sie hat so schöne, filigrane, nadelartige Blätter und ein sehr schönes Blau.


Diese zartrosa Blüten sind vom Herzgespann (Leonurus cardiaca). Diese Heilpflanze kann bis zu 120cm hoch wachsen und wird sehr gerne von Bienen und Hummeln besucht.


Hier noch ein Blick von oben auf das leicht erhöhte Beet. Bald blüht rechts von der Jungfer im Grünen das Johanniskraut. Da werde ich dann wieder das beliebte Rotöl herstellen. Dieses brauchen wir jeweils bei Muskelschmerzen nach einer strengen Wanderung. Davon aber ein anderes Mal mehr.

Wünsche euch einen guten Start in die neue Woche
Herzliche Grüsse
Esther

Verlinkt beim Gartenglück von Loretta und Wolfgang