Dienstag, 6. April 2021

Schnee im April

 



Gestern lag ich noch gemütlich im Liegestuhl und las ein Buch. Heute Nacht gab es einen Kälteeinbruch mit Schnee. Das Thermometer heute morgen zeigte -2° C an. Eigentlich wollte ich ja mal fotografieren, wie schön grün & bunt es schon auf unserem Grundstück ist. Viele Kräuter sind schon kräftig am wachsen. Selbst die Zitronenverbene treibt bereits aus.



Aber für bunte Fotos muss ich wohl noch bis zum Wochenende warten. Es wird vermutlich auch heute Nacht nochmals etwas Schnee geben. Ab Freitag hat der Wetterbericht bei uns im St.Galler Rheintal Föhn angekündigt. Das heisst, wir bekommen Südwind mit milden Temperaturen um die 18° C  und schönes Wetter.



Jetzt geniesse ich also nochmals den Ausblick in die wundervolle Winterlandschaft. Und freue mich aufs warme Wochenende in der Hängematte und dem Liegestuhl :o)



Herzliche Grüsse

Esther

Samstag, 14. November 2020

Herbstzauber




Es ist bereits mitte November und es blüht noch sooooo viiiiiel in unserem Paradies.





Das Wetter diese Woche war ja so wundervoll. Manchmal zog zwar noch etwas Nebel durch, aber es gab auch viele Sonnenstunden. So konnte ich noch ein paar Dinge im Garten erledigen. Etwas Laub zusammen rechen und gleich wieder im Gemüsegarten und unterm Fächerahorn verteilen. Auch die letzten Stangenbohnen habe ich geerntet und gleich danach noch die Stangenbohnenranken vom Bogen entfernt.




Die letzten Peperonis aus dem Garten geholt. Mal schauen ob die noch nachreifen.




Nach diesen Arbeiten konnte ich beim Fotografieren noch etwas die Sonne geniessen und Tierchen beobachten.




Das tut sooo gut.




Ich bin ja so froh und dankbar für unser Zuhause mit Garten.




Immer wieder faszinierend, was in dieser Jahreszeit noch so alles blüht.




In diesem Jahr habe ich mir noch ein paar neue Taubnesseln in den Garten geholt.
Denn diese blühen fast das ganze Jahr...




...und da freuen sich die Bienen, sie lieben den süssen Necktar.
Ich mag die Pflanze auch, weil sie so schöne Blätter hat und auch im Winter grün ist. Hoffe sie bildet einen schön grossen Teppich.




Auch das Mutterkraut sieht noch richtig gut aus. Dieses samt sich immer wieder selbst aus, und wandert so durch unseren Garten.




Der Strauchbasilikum an der Hausmauer blüht auch immer noch. Hier konnte ich heute nebst Schwebfliegen auch noch eine Biene entdecken.
Da der Strauchbasilikum sehr Pflegeleicht aber nicht winterhart ist, habe ich bereits 2-3 kleinere Pflanzen ausgegraben und in den Keller ans Fenster gestellt. Auch ins geschützte Salatbeet habe ich mal 2 Pflanzen gesetzt. Mal schauen ob die den Winter so evt. auch überleben würden. Zur Sicherheit habe ich auch noch ein paar Stecklinge geschnitten. Mal schauen, ob das noch was wird. Diesen grossen Strauchbasilikum hier, werde ich wohl für die Tierchen draussen stehen lassen.




Und dann ist da natürlich noch die kräftig orangene Ringelblume,




.... und die weisse Herbstanemone.




Natürlich nicht vergessen darf man das viele wundervolle Herbstlaub.
Das vom Fächerahorn ist so schön klein. Von diesem habe ich auch schon etwas im Gemüsegarten verteilt. Da freuen sich die Regenwürmer und lockern uns den Boden auf.




Der kleine Ginkgo leuchtet in wunderschönem gelb.




Die Färbung vom Edelflieder finde ich besonders schön.




Unsere Indianerbanane steht im Herbst mit gelben Blättern da.
Diese steht seit ca. 2 Jahren in unserem Garten und hat uns dieses Jahr sogar 1 Frucht geschenkt. Die schmeckte total lecker nach Banane, Mango, Ananas und Vanille.




Neben/unter der Indianerbanane wächst die Eichblatt-Hortensie.
Diese hat so richtig schön, dunkelrotes Laub.




Und zum Schluss noch das Laub von einer unserer vielen Funkien. Dieses leuchtet in einem wunderschönem goldbraun.




Ich wünsche eine wundervolles Wochenende.
Herbstliche Grüsse

Esti




Dienstag, 15. September 2020

Spätsommer im Vorgarten

Hallo ihr Lieben,

Schon wieder einige Wochen her, seit dem letzten Beitrag. Möchte euch aber doch so gerne wieder ein paar Bilder aus unserem Vorgarten zeigen. So schnappte ich mir heute morgen mein Handy um den aktuellen, schon leicht herbstlichen Garten zu fotografieren.

 
Für den Eingangsbereich konnte ich nun endlich einen passenden Topf finden. Dieser war ein "Schnäppchen", weil ein Metallfuss leicht defekt war. Aber er steht trotzdem gut, und drunter schaut ja niemand 😊 So finde ich unseren Hauseingang nun richtig schön Einladend. Bepflanzt habe ich das ganze mit ein paar Herbstblümchen und Gräsern und den Topf noch etwas "aufgehübscht" mit einem Schriftzug und selbst genähtem Herz und Bändern aus der Vorratskiste.
 
 
Unsere Weidenlaube/Grillstelle, ehemals Sandkasten der Kinder, lässt schon die Blätter fallen. Ich durfte bereits letzte Woche das erste Mal laubrechen. Ich liebe das! Das Weidenlaub zersetzt sich total schnell, ich verteile es jeweils im Gemüsegarten und in den Blumenbeeten. Bei schönem Wetter zerbröselt es innert weniger Tage.
 
Überall im Garten habe ich dieses Jahr Kapuzinerkresse-Samen verteilt. Ich esse die Blätter und Blüten total gerne. Mache auch immer wieder frisches Pesto daraus. Da fällt mir gerade ein, ich wollte uns ja in diesem Jahr noch die Urtinktur aus der Kapuzinerkresse machen. Kapuzinerkresse ist ein natürliches Antibiotikum und ich verwende die Urtinktur gerne bei Erkältung oder wenn ich merke das ich Anfänge einer Blasenentzündung habe.
 
 
Die weisse Astilbe ist neu in unserem Garten. Die ist mit den Herbstblümchen in den Einkaufswagen gehüpft 😊  Ich habe sie im Schatten unterm Fächerahorn gepflanzt. Heute morgen strahlte sie soo wunderschön im Sonnenlicht. Da habe ich mich riesig darüber gefreut.
 

Und auch die wundervolle Prachtkerze/Präriekerze steht seit diesem Jahr neu in unserem Garten. Ich kaufte sie im Sommer. Gepflanzt habe ich diese gleich am Zaun beim Strassenrand. Da steht sie relativ trocken und vollsonnig, was ihr wohl gefällt. Nach der Pflanzung habe ich sie noch 2-3 mal gegossen. Nun bekommt sie nur noch Wasser, wenn es regnet. Sie ist sooo wunderschön filigran und blüht nun schon vom Juli voraussichtlich bis zum ersten Frost. Die Bienen lieben sie.

 


 
Diesen Sommer hat mein Mann mit Freunden ein riesiges Cheminee aus Kalksandstein & Betonsturz gebaut. Dazu werde ich dann gerne Fotos von Grund auf mal noch in einem separatem Beitrag zeigen. Unser altes, viel gebrauchtes Cheminee aus Rorschacher-Sandstein (konnten wir vor vielen Jahren günstig von einem Nachbarn abkaufen) mussten wir leider abrechen Es hatte mittlerweile doch einige grosse Risse und die Grillfläche war einfach immer zu knapp.
 
Schon während dem Aufbau habe ich mich auf die Neugestaltung der Umgebung gefreut. Hier scheint Nachmittags bis Abends die Sonne. Ich habe den verdichteten Boden mit dem Spaten und etwas Sand aufgelockert und diverse (Wild-)Kräuter gepflanzt und ausgesät. Aber wie gesagt, mehr dazu in einem späteren Beitrag. Ich freue mich drauf!
 
 
Zur Zeit ist ja vieles Erntereif. Die Birnen hängen noch an den Spalierbäumchen. Da möchte ich in den nächsten Tagen gerne einige Gläser davon einmachen. Total lecker, eingemachte Birnenschnitze pur oder mit zwei Kugeln Vanilleeis und gerne noch etwas Sahne dazu!
 
 
Auch die Stangenbohne darf ich heuer zum ersten Mal beernten. Die Idee einen Bogen aus Baustahlgitter vom Gemüsegarten über den Weg zu spannen hat funktioniert. Ich finde solche Gitter ja sowas von praktisch um Platzsparend irgendwas in die Höhe zu ziehen. Die Stangenbohne wächst gut am Gerüst entlang. Auf der Gegenüberliegenden Seite wächst sogar noch eine Gurke und eine mexikanische Minigurke. Die beiden haben sich praktischer Weise selber da angesiedelt. Muss wohl daran liegen, dass ich etwas Erde aus dem Gemüsebeet genommen habe. Da werden wohl noch Samen von heruntergefallenen Gurken vom letzten Jahr drin geschlummert haben. Bin gespannt ob die Minigurke noch Früchte ansetzt und diese noch ausreifen können. Schön warm ist es diese Woche ja noch...
 

 

Hui, das war jetzt aber ein langer Bericht....

Ich wünsche euch von Herzen eine wundervolle Woche...

 
Allerliebste Grüsse aus unserem Garten
 
Esti
 
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Dienstag, 11. August 2020

Blaue Kartoffel

 
 
 
 

 
 
Dieses Jahr habe ich am 9.Mai blaue Sankt Galler Saatkartoffel vergraben.
Nicht im Gemüsegarten, nein, sondern direkt an der Grundstücksgrenze auf einer Fläche von 80x130cm.
 

Die blaue Sankt Galler ist aus der Kreuzung zweier ProSpecieRara-Sorten entstanden. Die Knollen sind vorwiegend festkochend und innen dunkelblau, gekocht violett.

 
Dann konnte ich das Beet für viele Wochen sich selbst überlassen. Das finde ich bei Kartoffeln so praktisch. Pflanzen, wachsen lassen, ernten.

Geerntet habe ich dieses Wochenende. Das Wetter zuvor ein paar Tage schön & trocken. Ideale Voraussetzung für die Kartoffelernte. Die blauen Sankt Galler waren ca. 90Tage vergraben. Meistens lasse ich die Kartoffeln 100 Tage in der Erde. Nun hatte ich aber am Sonntag gerade Zeit und Lust um etwas zu buddeln.

Wer hätte gedacht, dass unter einem solchen wilden durcheinander von Kartoffelpflanzen und Beikräutern so tolle Schätze gedeihen.

Ich freue mich schon aufs nächste Jahr. Mal schauen ob ich dann die Kartoffeln mal wieder in einem Turm anbaue?

Herzliche Grüsse aus dem Garten

Esti


Unser Gartenglück teile ich gerne auf https://gartenwonne.com/


 

Mittwoch, 15. Juli 2020

Es summt und brummt...

Hallo ihr Lieben

Sehr gerne möchte ich euch heute ein paar Fotos aus unserem kleinen Paradies zeigen. Ein absoluter Hingucker ist zur Zeit die blühende Artischocke. Ursprünglich habe ich diese für den Verzehr Angebaut.
 
 
 
Als ich dann aber im zweiten Jahr den Erntezeitpunkt verpasst habe, und die wundervolle Blüte sah, mit den vielen Tierischen Besuchern, fand ich das Ernten der Artischockenknospen plötzlich nicht mehr so wichtig.

 
 

Überall summt und brummt es. Mal sind es die Grossen, hier auf dem Lavendel eine Hummel...

 
...und hier auf dem Rainfarn was kleines. Weiss jemand von euch was das für ein Insekt ist?


 
 
Hier zwischen den Platten wuchs vor wenigen Wochen noch der Mohn. Diesen habe ich nach dem Verblühen entfernt. Nun hat sich die wilde Rauke breitgemacht. Diese wandert schon seit Jahren durch unseren Garten. Von der wilden Rauke habe ich vor vielen Jahren mal eine einzige Pflanze gekauft und seitdem wächst sie in unserem Garten. Sie vermehrt sich durch selbst Aussaat. Dies finde ich total praktisch. So haben wir fast das ganze Jahr frische Rauke für in den Salat.

 
 
Auch hier summt es reichlich. Zahlreiche Schwebfliegen besuchen die wilde Rauke.

 
Der wilde Dost - Origanum vulgare - wächst an vielen Stellen in unserem Vorgarten. Weil mir die Blüte so gefällt, habe ich einige Pflanzen geteilt und an diversen, sonnigen Orten in unserem Garten neu eingepflanzt. Der wilde Dost vermehrt sich aber auch durch selbst Aussaat ganz gut. Nicht nur ich liebe die bezaubernden Blüten und den wundervollen Duft, sondern auch die Honigbienen und Schmetterlinge. Der Oregano hat einen hohen Nektarwert. Sein Nektar kann bis zu 76% Zucker enthalten.



Sehen die Blüten nicht zauberhaft aus?
 
Wünsche euch einen bezaubernden Tag
 
Herzliche Grüsse
Esti

Dienstag, 2. Juni 2020

Unser Vorgarten


Guten Tag ihr Lieben!
Gerne möchte ich euch heute mal ein paar Fotos - extra heute morgen geknipst - von unserem Vorgarten zeigen. Dieser steht grösstenteils bis im späteren Nachmittag in der Sonne. Darum habe ich hier viele sonnenliebende Kräuter gepflanzt. Ganz vorne am Zaun, stehen auch unsere zwei Gemüsebeete. Über diese beiden, werde ich dann in einem späteren Beitrag berichten.
Also, hier mal ein paar Bilder:

Ich sag immer, dies ist unsere Feierabend-Bank. Denn hier sitzen mein Mann und ich gerne Abends mit einer Tasse Kaffee oder Tee. Wir geniessen das Vogelgezwitscher und sehen der blauen Holzbiene zu, wie sie mit lautem Brummen den Mohn anfliegt.

Am Wochenende sitzen wir hier auch gerne mal morgens.


Hier in der Bildmitte steht ein leicht erhöhtes Kräuter- und Wildblumenbeet. Dieses bauten wir vor ein paar Jahren mit Sandsteinen aus dem nahen Steinbruch.
Hier blüht immer mal wieder was anderes. Gefüllt ist es mit Sand, Schutt und Steinen, sogar ein paar alte Betonplatten von unserem Sitzplatz habe ich hier aufgestapelt. Diese möchte ich gerne mit Hauswurz überwachsen lassen. Zuoberst habe ich für die vielen Bienen und Insekten noch eine Vogeltränke zur Bienen- und Insektentränke umfunktioniert.



Riesig gefreut habe ich mich vor ein paar Tagen, als ich den Rosa-Mohn entdeckte. Diesen habe ich im Frühling zusammen mit einer Wildwiesenmischung ausgesät.


Sieht der Rosa Mohn (Schlafmohn) nicht zauberhaft aus?


Ich wünsche euch eine wundervolle Woche.

Herzliche Grüsse
Esti

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